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Herbst 2026

Herbstkonzert 2026 Samstag, 28. November 2026(Zeit und Ort folgen) Sonntag, 27. Dezember 2026Reitstadel, Neumarkt (Zeit folgt) Johannes BrahmsViolinkonzert Op. 77 1. Allegro non troppo 2. Adagio 3. Allegro giocoso, ma non troppo vivace Ludwig van BeethovenSymphonie Nr. 4 Op. 60 1. Adagio – Allegro vivace 2. Adagio 3. Menuetto – Trio: Allegro vivace – Un poco meno allegro 4. Allegro ma non troppo Solistin: Alma Vivianne Keilhack Leitung: Dorian Keilhack (Ticketlink folgt)

Jahresabschluss 2024 Reitstadel Neumarkt

Felix Mendelssohn„Die Hebriden” op. 26 ♪ auch „Die Fingalshöhle”♪ einsätziges Werk in h-Moll♪ Andante con moto / Allegro moderato Camille Saint-SaënsCellokonzert Nr. 1 in a-Moll op. 33 1. Allegro non troppo 2. Allegretto con moto 3. Un peu moins vite Wolfgang Amadeus MozartOvertüre zu „Cosí fan tutte” KV 588 C-Dur, Andante – Presto Franz Schubert„Tragische” Symphonie Nr. 4 in c-Moll 1. Adagio molto – Allegro vivace 2. Andante 3. Menuetto: Allegro vivace 4. Allegro Violoncello: Joanna Sachryn Leitung: Dorian Keilhack Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre „Die Hebriden” op. 26 Zum Werk Edit Template Camille Saint-Saëns Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 Zum Werk Edit Template Wolfgang Amad. Mozart Così fan tutte Zum Werk Edit Template Franz Schubert „Tragische” Sinf. Nr. 4 in c-Moll Zum Werk Edit Template Joanna Sachryn Polnische Cello-Solistin Zur Solistin Edit Template Dorian Keilhack Dirigent Zum Steckbrief Edit Template

Mozart, Symphonie Nr. 36 „Linzer”

Wolfgang Amadeus MozartSymphonie Nr. 36 „Linzer” KV 425 1. Adagio – Allegro spiritoso2. Poco Adagio3. Menuetto4. Finale. Presto An keiner einzigen Stelle merkt man Wolfgang Amadeus Mozarts „Linzer Symphonie“ an, dass sie unter Zeitdruck in nur vier Tagen entstanden ist – und schon gar nicht hat Mozart zu bewährten Mustern aus der Routinekiste gegriffen. Vielmehr verwendete er Themen aus seinem Skizzenbuch, die aus den Symphonie-Einleitungen seines Vorbilds Joseph Haydn stammten. Einfach kopieren war aber natürlich nicht seins. Denn die Einleitung der „Linzer Symphonie”, die am 4. November 1783 uraufgeführt wurde, ist so einzigartig in ihrer majestätischen Langsamkeit – so weit war Joseph Haydn damals in seinem Schaffen noch nicht gekommen. Dessen Duktus war auch ein ganz anderer: bescheiden und einfach, während Mozart für das Adagio die große Bühne wählte, um den ersten Takten des ersten Satzes majestätisches Gewicht zu verleihen. Im zweiten Satz herrscht vordergründig Heile-Welt-Stimmung in F-Dur und wiegendem Rhythmus. Ungewöhnlich ist jedoch, dass Mozart die Trompeten und Pauken im Andante nicht pausieren lässt, sondern durch sie bedrohliche harmonische Eintrübungen aufleben lässt. Das Menuett zieht harmlos, aber freundlich grazioso vorüber, bevor das finale Presto losrennt – ohne Rücksicht auf Verluste nimmt es jede kontrapunktische Kunstfertigkeit mit und ist einfach ein Triumph über jede Art von Missbilligung. Die „Linzer“ zählt bereits zu Mozarts letzten Symphonien – nur noch fünf weitere folgten. Stilistisch ist hier schon vieles angedeutet und sogar ausgereift, was dann sein Spätwerk ausmachen wird, insbesondere im Finalsatz: „Hier wird eine riesige Architektur entworfen, um alles Material zusammenzuführen”, wie der Dirigent Ivor Bolton treffend anmerkt. Quellen:BR Klassik Podcast „Das starke Stück –    Musiker erklären Meisterwerke”, Oktober 2017SWR – Musikstück der Woche 0/12 2010Magazin – Konzerthaus Berlin „Etwas Neues    über Mozart” 13/04/2024 Digitales Programmheft   Herbstkonzert 2025 Burgthann/Erlangen-Bruck, 25./26.10.2025 Zum Konzert Edit Template Étienne Lemieux-Després Dirigent Zum Steckbrief Edit Template

Jonathan Knoch

Jonathan Knoch Solo-Posaunist ♪ Unterricht seit dem sechsten Lebensjahr ♪ Posaunenstudium bei Prof. Andreas Kraft ♪ Dirigent mehrerer Blaskapellen Der 25-jährige Posaunist, der seit seinem sechsten Lebensjahr Unterricht erhielt, konnte vielfältige Erfahrungen in Posaunenchören, in verschiedenen Orchestern sowie als Solist sammeln, bevor er selbst als Instrumentallehrer an der Musikschule Höchstadt a.d. Aisch und Neustadt a.d. Aisch / Bad Windsheim sowie als Dirigent mehrerer Posaunenchöre und Blaskapellen tätig wurde. Wegweisend für seinen musikalischen Werdegang waren neben dem Unterricht bei Holger Pfeuffer, Soloposaunist der Staatsphilharmonie Nürnberg, insbesondere die zweijährige Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Nürnberg und das Posaunenstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Andreas Kraft, das er 2024 mit dem Bachelor abschloss. Seit Oktober 2025 studiert Knoch, der neben seiner Tätigkeit als Posaunenlehrer sowie der Mitwirkung in verschiedenen Ensembles und Orchestern auch häufig als Solist auftritt, außerdem an der Hochschule für Musik in Nürnberg bei Prof. Uwe Schrodi. Beitrag im „Fränkischen Tag” Frühjahrskonzert Burgthann, 21.3.2026 Zum Konzert Edit Template

Camille Saint-Saëns, Cellokonzert Nr. 1

Camille Saint-SaënsCellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 1. Allegro non troppo2. Allegretto con moto3. Tempo I Camille Saint-Saëns Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 beginnt ungewöhnlich theatralisch: Nach einem Tutti-Akkord des Orchesters präsentiert der Solist sogleich das Hauptthema des ersten Satzes, eine Linie bravourös herabstürzender Triolen. Der Komponist verzichtet damit auf die traditionelle Orchestereinleitung und fällt sozusagen mit der Tür ins Haus, gemäß seiner Maxime „Das Solokonzert muss wie eine dramatische Rolle angelegt und behandelt werden.” Von außen betrachtet besteht das Werk nur aus einem einzigen Satz, was einen Kritiker nach der Uraufführung 1873 dazu veranlasste, es als Konzertstück zu betiteln, völlig übersehend, dass die Binnenstruktur sehr wohl dreisätzig angelegt ist. Das Seitenthema des ersten Satzes fungiert dabei als Ruhepol. In langen großen Linien lässt Saint-Saëns das Cello hier schwelgen. Im Zentrum der Komposition steht jedoch ein menuettartiges, tänzerisches Allegretto, das wie aus der Zeit gefallen scheint. Der Solist begleitet zunächst mit einer kantablen Linie die Streicher, die in hoher Lage und mit Dämpfer anmutig das neue Thema vorstellen. Im weiteren Verlauf des Satzes werden die Rollen immer getauscht, so dass ein konzertantes Wechselspiel zwischen Solist und Orchester entsteht. Der dritte Teil ist mit Un peu moins vite überschrieben, was soviel heißt wie „etwas langsamer”. Das Thema dieses Satzes trägt fast schon opernhafte Züge: in dramatischem Ausdruck lamentiert das Cello über breiten Seufzern in den Streichern, bevor in der Coda abermals ein neues Thema eingeführt wird. Obwohl Saint-Saëns mit diesem Cellokonzert weder die instrumentale Norm noch den französischen Zeitgeist traf, wurde die Uraufführung im Pariser Conservatoire ein voller Erfolg. Quellen:NDR-Podcast „Klassik to go”Harenberg Konzertführer   Herbstkonzert 2024 St. Magdalena H’aurach, 17.11.2024 Zum Konzert Edit Template Jahresabschluss 2024 Reitstadel Neumarkt, 28.12.2024 Zum Konzert Edit Template

Werner Rudolf Schmidbauer

Werner Rudolf Schmidbauer Solo-Trompeter und Konzertdirigent ♪ Gaststudent am Meistersinger-Konserv. Nürnberg ♪ Studium der Fächer Schulmusik und Trompete ♪ Dirigierfortbildungen u.a. bei Enoch zu Guttenberg ♪ Mitglied im Blechbläserensemble Penta Brass Werner Rudolf Schmidbauer, der schon früh von seinen Eltern Klavier- und Trompetenunterricht erhielt, studierte bereits während seiner Schulzeit als Gaststudent am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg. Nach dem Studium der Fächer Schulmusik und Trompete an der Hochschule für Musik in Würzburg war er von 1985-2001 am Schönborn-Gymnasium Würzburg tätig und ständiges Mitglied im Domorchester. Neben seiner anschließenden Tätigkeit als Fachbetreuer am Martin-Behaim-Gymnasium Nürnberg, an dem er von 2001 bis 2022 unterrichtete, gab er außerdem Instrumentalunterricht am musischen Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen, wo er ein neues Blasorchester aufbaute und zudem die Bläserproben des großen Schulorchesters leitete. Dirigierfortbildungen erfolgten bei Enoch zu Guttenberg sowie in der Bayerischen Staatsoper München. In dieser Zeit leitete er Bläserproben und Konzertproduktionen bei der Orchestervereinigung Nürnberg wie auch Proben beim Collegium Musicum Nürnberg und dem Fürther Kammerorchester. Neben vielen solistischen Auftritten als Trompeter und der temporären Mitwirkung in verschiedenen Klangkörpern spielt er mit dem Blechbläserensemble Penta Brass und unterstützt bläserisch seit 2019 das neu gegründete Orchester der Albrecht-Dürer-Symphoniker, wo er erstmalig als Konzertdirigent in Erscheinung tritt. Frühjahrskonzert Katharinensaal Nürnberg, 9.3.2024 Zum Konzert Edit Template

Gréta Anna Déri

Gréta Anna Déri Solo-Hornistin ♪ Nationalität: Ungarn ♪ Viele 1. Preise bei Wettbewerben ♪ Lfd. Studium bei Szabolcs Zempléni ♪ Orchestermusikerin Die ungarische Hornistin Gréta Anna Déri hat trotz ihres jungen Alters bereits viele musikalische Erfolge erreicht und befindet sich auf dem Weg, ihr künstlerisches Ziel, „eine vielseitige und reflektierte Musikerin zu werden”, zu verwirklichen. Seit ihrem dreizehnten Lebensjahr erhielt sie Unterricht an einer Musikschule unter der Leitung von Kornél Kéthelyi, anschließend an der Bartók-Béla-Musikschule bei Ferenc Farkas und Dávid Bereczky, die sie auf erfolgreiche Konzertauftritte und Wettbewerbe vorbereiteten. In dieser Zeit konnte Gréta Anna Déri auch Erfahrungen im Orchesterspiel und in der Kammermusik sammeln. Gréta Anna Déri gewann viele 1. Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter International & Interpretative Competition for Wind Instruments (Brno 2024), Internationaler Bläserwettbewerb (Debrecen 2024 und 2023), Nationaler Hornwettbewerb der Musikschulen (Budapest 2021) sowie Wiener Klassiker International Music Competition 2021. Im Jahr 2022 wurde sie in das renommierte Amsterdamer Concertgebouw-Young-Programm aufgenommen. Seit April 2024 studiert sie an der Universität der Künste Berlin bei Szabolcs Zempléni. Als Orchestermusikerin konzertierte sie u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Folkwang Kammerorchester Essen, der Camerata Franconia sowie der Ungarischen Nationalphilharmonie. Sommerkonzert 2025 St. Magdalena H’aurach, 18.5.2025 Zum Konzert Edit Template Wolfgang Amadeus Mozart Hornkonzert Nr. 4 in Es-Dur Kv 495 Zum Werk Edit Template

Joanna Sachryn

Joanna Sachryn Solo-Cellistin ♪ Nationalität: Polen ♪ Ehrenpreis der Theaterfreunde Regensburg ♪ Solocellistin im Philharmon. Orchester Regensburg ♪ Gastprofessorin an der Tongji-Universität (Shanghai) ♪ und an der Yehudi Menuhin School Qingdao (China) Die polnische Cellistin Joanna Sachryn ist eine international anerkannte Solistin, die sich auch als Kammermusikerin und Professorin einen Namen gemacht hat. Eine Würdigung ihrer Persönlichkeit spiegelt sich nicht zuletzt in der diesjährigen Verleihung des Ehrenpreises der Theaterfreunde Regensburg wider. Joanna Sachryn konzertiert auf allen wichtigen Bühnen in Europa, Asien und Südamerika – mit dem renommierten Kölner Klaviertrio, mit Kollegen der Wiener Philharmoniker im Wiener Cello Ensemble 5+1 oder im Duo mit den Pianisten Pablo Amorós und Paul Rivinius. Ihre letzten CDs „Forgotten Treasures” und „Meyer-Shostakovich” wurden medial begeistert besprochen. Neben ihrer Tätigkeit als Solocellistin im Philharmonischen Orchester Regensburg unterrichtet sie als Gastprofessorin an der Tongji-Universität in Shanghai sowie der Yehudi Menuhin School Qingdao in China und gibt zahlreiche Meisterklassen in Europa und Asien. Website von Joanna Sachryn Herbstkonzert 2024 St. Magdalena Herzogenaurach, 17.11.2024 Zum Konzert Edit Template Jahresabschluss 2024 Reitstadel Neumarkt, 28.12.2024 Zum Konzert Edit Template

Beethoven, Ouvertüre „Die Geschöpfe des Prometheus”

Ludwig van Beethoven (1770-1827)Ouvertüre zum Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus” Op. 43 Adagio – Allegro Molto Con Brio Im Jahr 1801 wurde Ludwig van Beethoven durch den Ballettmeister am Wiener Hoftheater, Salvatore Viganò beauftragt, die Musik für sein neues Ballett „Gli uomini di Prometeo” (Die Menschen des Prometheus) zu komponieren. Das Kernthema des Prometheus, nämlich die Auflehnung des Einzelnen zum Wohl der Menschen gegen ein bestehendes Herrschaftssystem, kam Beethovens aufklärerischen Idealen sicherlich entgegen. Für dieses Ballett soll Beethoven innerhalb weniger Wochen die heute gespielte Ouvertüre, eine Introduktion und 16 Tanznummern komponiert haben. Beethoven hielt sich möglichst eng an die Handlung und die Dramaturgie der Vorlage. Das Ergebnis war eine ganz neue Art des musikalischen Tanztheaters, in dem Symphonie, Oper und Ballett ineinanderflossen. In der Spielzeit 1801/02 wurde das Ballett zwar insgesamt 29mal gegeben: für eine Produktion in der damaligen Zeit ein großer Erfolg, die jedoch nicht von Dauer war. Anders aber die Ouvertüre, die schon zu Beethovens Zeit oft einzeln aufgeführt wurde. Zu ihr schreibt der Schweizer Musikwissenschaftler Willy Hess: „Sie ist ein rein symphonisches Tonstück, festlich und nobel in ihrer Haltung, geeignet, um uns aus dem Alltag in die Welt des Schönen zu entrücken…” Quellen:Beethoven-Haus BonnWiener KammerorchesterBärenreiter UrtextKonzerteinführung Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin   Sommerkonzert 2025 St. Magdalena H’aurach, 18.5.2025 Zum Konzert Edit Template Dorian Keilhack Dirigent Zum Steckbrief Edit Template

Mozart, Hornkonzert Nr. 4

Wolfgang Amadeus MozartHornkonzert Nr. 4 in Es-Dur Kv 495 1. Allegro moderato 2. Romanza. Andante 3. Rondo. Allegro vivace Vier glanzvolle Konzerte hat Wolfgang Amadeus Mozart für das Horn geschrieben. Das letzte unter ihnen ist ein besonders virtuoses Werk, das dem Interpreten große musikalische Vielseitigkeit und technische Reife abverlangt. Das Horn hatte in der Epoche der Wiener Klassik noch keinesfalls jenen Stellenwert inne, den es zu späteren Zeiten bekommen sollte, denn das Ventilhorn war noch nicht erfunden und wegen seiner eingeschränkten Möglichkeiten und der heiklen Intonation empfahl es sich nicht unbedingt als Soloinstrument. Hornisten wie Joseph Leutgeb, ein Freund Mozarts, hatten allerdings Spieltechniken parat, die diesen Mangel etwas kompensierten. So konnte Mozart seine Konzerte reicher und vielgestaltiger entwerfen und mit seinen Hornkonzerten Standards setzen. Der erste Satz beginnt mit einem eleganten Hauptthema in Es-Dur, das sich durch virtuose Läufe und dynamische Kontraste sofort ins Ohr der Zuhörer spielt. Technisch ist es wahrscheinlich der anspruchsvollste Satz – nicht umsonst ist er fester Bestandteil vieler Probespiele. Der zweite Satz, mit „Romanze“ überschrieben, erzeugt mit seiner liedhaften Schlichtheit eine berührende und poetische Atmosphäre – ganz anders als im lebhaften Rondo-Finale: Hier erinnert das markant-tänzerische Hauptthema an Jagdhorn-Signale. Quellen:www.swr2.dewww.choriner-musiksommer.deGréta Anna Déri Sommerkonzert 2025 St. Magdalena H’aurach, 18.5.2025 Zum Konzert Edit Template Gréta Anna Déri Solo-Hornistin Zum Steckbrief Edit Template

Albrecht Dürer Symphoniker e.V.