Brahms, Serenade Nr. 1
Johannes Brahms Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 1. Allegro molto 2. Scherzo. Allegro ma non troppo 3. Adagio ma non troppo 4. Menuetto l – Menuetto II 5. Scherzo. Allegro. Rondo. Allegro Die „Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11” ist das Resultat eingehender Beschäftigung von Johannes Brahms mit Serenaden Mozarts und Sinfonien Haydns. Trotz der engen Beziehungen zu solch früheren Vorläufern (Hauptthema und Bordunquinten des Kopfsatzes erinnern deutlich an Joseph Haydns letzte „Londoner Symphonie” in der gleichen Tonart) war es Brahms durchaus bewusst, dass diese Komposition etwas Neues in der Musikgeschichte darstellte. Der befreundete Geiger Joseph Joachim bezeichnete sie in Hinblick auf seine Dimensionen und beeindruckende Faktur zu Recht als eine „Symphonie-Serenade”. Die Aufführungsdauer des sechssätzigen, von heiterer Grundstimmung geprägten Werkes beträgt etwa 45 Minuten, wobei die ersten drei Sätze teils durchaus sinfonische Züge aufweisen, während die Sätze 4-6 eher serenadentypisch angelegt sind. Die Uraufführung erklang 1859 allerdings noch in Besetzung eines Nonetts mit einer Flöte, zwei Klarinetten, einem Horn, einem Fagott sowie Streichern. Quellen: repertoire-explorer.musikmph.de, www.rondomagazin.de Benefiz-Sommerkonzert GERU-Halle Hersbruck, 21.6.2026 Zum Konzert Edit Template Étienne Lemieux-Després Dirigent Zum Steckbrief Edit Template
Mozart, Sinfonie Nr. 39
Wolfgang Amadeus MozartSinfonie Nr. 39 KV 543 1. Adagio – Allegro 2. Andante con moto 3. Menuetto. Allegretto 4. Finale. Allegro Die „Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543” komponierte Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) zusammen mit seinen beiden anderen letzten Sinfonien KV 550 und 551 innerhalb weniger Wochen im Sommer 1788, wobei sich die Frage nach Gemeinsamkeiten der Werke im Sinne einer „Trias” wissenschaftlich nicht überzeugend beantworten lässt. Wenngleich die 39. Sinfonie das erstdatierte der drei Werke darstellt, so erhielt sie im frühen 19. Jahrhundert den Beinamen „Schwanengesang”, womit die letzte Äußerung eines Künstlers gemeint ist. Mozart schrieb die Sinfonien in einer Krise, die durch finanzielle Not gekennzeichnet war, weshalb er sich in Bittbriefen an seinen Logenbruder Michael Puchberg wandte. Zitate hieraus finden im ersten Satz der 39. Sinfonie eine Entsprechung, so in der Adagio-Einleitung, die – geführt von der Pauke – wie eine Einladung beginnt: „Kommen Sie doch zu mir und besuchen Sie mich; […] ich habe in den 10 Tagen daß ich hier wohne mehr gearbeitet als in andern Logis in 2 Monat.” Danach scheint es, als würden die Elemente der Einleitung ziellos durcheinandertreiben: „und kämen mir nicht so oft so schwarze Gedanken (die ich nur mit Gewalt ausschlagen muß) würde es mir noch besser von Statten gehen.” Nach schrillen Dissonanzen siegt die Melancholie, in die schließlich der Allegro-Hauptteil einstimmt – mit Themen, die sempre piano voll schwarzer Gedanken daherkommen, bis diese schließlich von den kämpferischen Tutti „mit Gewalt ausgeschlagen” werden. Das Andante con moto, formal ein Rondo, suggeriert einen schreitenden Reigen, der kurz vor Schluss nach einer lang gezogenen Melodie der Violinen in einen Akkord von „unaussprechlichem” Schmerz mündet. Die von E.T.A. Hoffmann 1810 verfasste Deutung der Sinfonie trifft ganz besonders auf den zweiten Satz zu, wenn es heißt: „In die Tiefen des Geisterreichs führt uns Mozart. Furcht umfängt uns: aber ohne Marter ist sie mehr Ahnung des Unendlichen. Liebe und Wehmut tönen in holden Stimmen, die Nacht der Geisterwelt geht auf in hellem Purpurschimmer, und in unaussprechlicher Sehnsucht ziehen wir den Gestalten nach, die freundlich uns in ihre Reihen winken.” Das Menuett klingt alles andere als höfisch, sondern geriert sich ganz direkt und derb. Das Trio setzt hierzu als volkstümlicher Ländler mit schelmischen Echoeffekten einen humorvollen Kontrast. Das stürmische, ungestüme Allegro-Finale erinnert an ein Perpetuum mobile. Fanfarenartige Motive und Floskeln sowie das „Wirbelmotiv” peitschen die Streicher über die Saiten. Überraschend ist das Satzende: zweimalige Wiederholung des Wirbelmotivs im Es-Dur-Unisono-Forte mit anschließender Generalpause. Das ist fast so, als würde Mozart am Schluss von außen die Tür zuschmeißen. Mathias Husmann merkt hierzu treffend an: „Dieser abschnappende Schluss gefiel nicht allen, aber das interessierte Mozart nicht mehr – zu seinen Lebzeiten war die Sinfonie nie erklungen; wir aber dürfen uns einen Fußtritt von Mozart gern gefallen lassen!” Quellen:Husmann, Mathias www.concerti.de, de.wikipedia.org Benefiz-Sommerkonzert GERU-Halle Hersbruck, 21.6.2026 Zum Konzert Edit Template Étienne Lemieux-Després Dirigent Zum Steckbrief Edit Template
Frühling 2025 Maria-Ward Nürnberg
Ralph FordBellingrath Gardens (Text folgt) Georges BoulangerThe Funny Doll (Text folgt) Wolfgang Amadeus MozartKlavierkonzert No. 23 (Aufbau folgt) Ensembles der Maria-Ward-Schulen Nürnbergund des Gymnasiums Eckental Klavier: Martha Texon Schülerin der Klasse 7a der Maria-Ward-Schule) Leitung: Anna Etsuko Tsuri Zugabe: Johannes BrahmsUngarischer Tanz Nr. 5 Anna Etsuko Tsuri Dirigentin Zum Steckbrief Edit Template Live-Mitschnitt Anna Tsuri dirigiert Mozart Zu YouTube Edit Template
Benefiz Sommer 2026 GERU-Halle Hersbruck
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Sinfonie Nr. 39 W. A. Mozart komponierte die Sinfonie Nr. 39 zusammen mit seinen beiden anderen letzten Sinfonien KV 550 und 551 innerhalb weniger Wochen im Sommer 1788. Johannes Brahms (1833-1897) Serenade Nr. 1 D-Dur Die Serenade Nr. 1 ist das Resultat eingehender Beschäftigung Johannes Brahms mit Serenaden Mozarts und Sinfonien Haydns. Leitung: Étienne Lemieux-Després Veranstalter: Lions Club Hersbruck Hilfswerk e.V. Mit dem Reinerlös dieser Benefizaktion unterstützte der Lions Club Hersbruck soziale Initiativen und karitative Einrichtungen in Hersbruck und Umgebung – dieses Jahr insbesondere für Kinder und Jugendliche. Zum Lions Club Wolfgang Amad. Mozart Symphonie Nr. 39 KV 543 Zum Werk Edit Template Johannes Brahms Serenade Nr. 1 D-Dur op. ll Zum Werk Edit Template Étienne Lemieux-Després Dirigent Zum Steckbrief Edit Template
Herbst 2025 Burgthann / Erlangen
Igor StrawinskyPulcinella Suite 1. Sinfonia2. Serenata3. Scherzino – Allegretto – Andantino4. Tarantella5. Toccata6. Gavotta con due variazioni7. Vivo8. Minuetto – Finale Wolfgang Amadeus MozartSymphonie Nr. 36 „Linzer” KV 425 1. Adagio – Allegro spiritoso2. Poco Adagio3. Menuetto4. Finale. Presto Sergej Prokofjew„Symphonie Classique” op. 25 1. Allegro con brio2. Larghetto3. Gavotte4. Molto vivace Leitung: Étienne Lemieux-Després Igor Strawinsky Pulcinella Suite Zum Werk Edit Template Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie Nr. 36 „Linzer” KV 425 Zum Werk Edit Template Sergej Prokofjew Symphonie Classique Zum Werk Edit Template Étienne Lemieux-Després Dirigent Zum Steckbrief Edit Template
Jahresabschluss 2025 Reitstadel Neumarkt
Gioachino RossiniOuvertüre zu „Der Barbier von Sevilla” Uraufführung 1816 in Rom Camille Saint-SaënsViolinkonzert Nr. 3 h-Moll, op. 61 (1880) Felix Mendelssohn Bartholdy4. Symphonie „Italienische” 1. Allegro vivace2. Andante con moto3. Con moto moderato4. Saltarello. Presto Violine: Lena Uebelhör Leitung: Dorian Keilhack Gioachino Rossini Ouvertüre „Barbier von Sevilla” Zum Werk Edit Template Camille Saint-Saëns Violinkonzert Nr. 3 Zum Werk Edit Template Felix Mendelssohn Bartholdy 4. Symphonie „Italienische” Zum Werk Edit Template Lena Uebelhör Solo-Violinistin Zur Solistin Edit Template Dorian Keilhack Dirigent Zum Steckbrief Edit Template
Frühjahr 2026 Burgthann / H’aurach
Richard WagnerSiegfried-Idyll Das einsätzige Werk komponierte Wagner als kammerorchestrales Ständchen zum 33. Geburtstag seiner Frau Cosima. Nino RotaKonzert für Posaune und Orchester 1. Allegro giusto2. Lento, ben ritmato3. Allegro moderato Charles GounodSymphonie No. 1 D-Dur, 1855 Posaune: Jonathan Knoch Leitung: Anna Etsuko Tsuri Richard Wagner Siegfried-Idyll (WWV 103) Zum Werk Edit Template Nino Rota Konzert für Posaune und Orchester Zum Werk Edit Template Charles Gounod 1. Symphonie in D-Dur Zum Werk Edit Template Jonathan Knoch Solo-Posaunist Zum Steckbrief Edit Template Anna Etsuko Tsuri Dirigentin Zum Steckbrief Edit Template Live-Mitschnitt Anna Tsuri dirigiert Wagner Zu YouTube Edit Template
Étienne Lemieux-Després
Étienne Lemieux-Després ♪ Nationalität: Kanada ♪ Assistent u.a. bei Kent Nagano ♪ Debüt an der Ho Guom Opera Hanoi ♪ Dirigiermeisterkurs 2024 ♪ Orchestre de la Francophonie, Montréal Der aus Kanada stammende Dirigent Étienne Lemieux-Després war bereits Assistent renommierter Dirigenten wie Kent Nagano, Marc Minkowski, Daniele Rustioni und Ivor Bolton. Seine Arbeit führte ihn in namhafte Institutionen wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Hamburgische Staatsoper, das Teatro Real Madrid, die Opéra National de Lyon, die Opéra National de Bordeaux und die Elbphilharmonie in Hamburg sowie zu kulturellen Großveranstaltungen, so beispielsweise zu den Dresdner Festspielen und zur Mozartwoche Salzburg. Mit einem Mozartprogramm, erarbeitet mit dem französischen Orchester Les Musiciens du Louvre, gab Lemieux-Després im August 2024 sein Debüt an der Ho Guom Opera in Hanoi (Vietnam). Im Rahmen eines künstlerisch-wissenschaftlichen Projekts der Dresdner Musikfestspiele, das sich die Erkundung der historischen Aufführungspraxis und des Originalklangs von Wagners „Der Ring des Nibelungen” zur Aufgabe gemacht hatte, war er 2024 bei der Neuerarbeitung der „Walküre” Assistent von Kent Nagano. Als Gastdirigent arbeitete Lemieux-Després u.a. mit der Neuen Philharmonie Berlin, der Akademie der Münchner Philharmoniker, dem Universitätsorchester Erlangen und der Philharmonie Erlangen. Stipendien erhielt er von den Bayreuther Festspielen für eine Teilnahme am Dirigiermeisterkurs 2024 und vom Richard-Wagner-Verband Nürnberg im Jahr 2018. Außerdem besuchte er im Sommer 2025 das kanadische Vokalinstitut (ICAV), wo er das Orchestre de la Francophonie leitete. Zukünftige Engagements werden Lemieux-Després zum Théâtre des Champs-Élysées sowie an die Deutsche Oper in Berlin führen. É. Lemieux-Després bei Operabase Benefiz-Sommerkonzert GERU-Halle Hersbruck, 21.6.2026 Zum Konzert Edit Template Herbstkonzert 2025 Burgthann/Erlangen-Bruck, 25./26.10.2025 Zum Konzert Edit Template
Dorian Keilhack
Dorian Keilhack ♪ Nationalität: Deutsch ♪ Chefdirigent der Vogtland Philharmonie ♪ Leitung der Opernschule Innsbruck ♪ Künstler. Leiter Collegium Musicum Pommersfelden Seit über 20 Jahren steht Dorian Keilhack am Dirigentenpult vieler bekannter Klangkörper in Europa, Südamerika und Asien. Seine enorme Repertoirekenntnis umfasst neben weit über 80 Opern und der gesamten Sinfonik von Barock bis ins 20. Jahrhundert auch Werke zeitgenössischer Komponisten. Als Spezialist für Neue Musik war er vielfach als musikalischer Leiter von Opern-, Operetten- und Musical-Produktionen eingesetzt. Nach seiner Tätigkeit als Chefdirigent der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach von 2000 bis 2024 hat er in diesem Jahr die künstlerische Leitung der renommierten internationalen Orchesterakademie Collegium Musicum Pommersfelden im Schloss Weissenstein übernommen. Außerdem gibt er sein Wissen in Meisterkursen an junge Musiker und Sänger weiter und erteilt im Rahmen des Sommerprogramms in seiner Funktion als Gastprofessor Unterricht an der Miami Frost University. Des Weiteren ist Dorian Keilhack als Professor für Dirigieren, Leiter der Opernschule und Fachbereichsleiter im Fach Dirigieren und Komposition am Landeskonservatorium Innsbruck und am Mozarteum Salzburg Abteilung Innsbruck tätig. Website von Dorian Keilhack Dorian Keilhack bei Wikipedia Jahresabschlusskonzert Reitstadel Neumarkt, 28.12.2025 Zum Konzert Edit Template Sommerkonzert 2025 St. Magdalena H’aurach, 18.5.2025 Zum Konzert Edit Template Jahresabschluss 2024 Reitstadel Neumarkt, 28.12.2024 Zum Konzert Edit Template Herbstkonzert 2024 St. Magdalena Herzogenaurach, 17.11.2024 Zum Konzert Edit Template
Michael Bosch
Michael Bosch Solo-Cellist ♪ Nationalität: deutsch (Heidenheim) ♪ Sonderpreis „Mrawinsky-Wettbew.” 2008 St.Petersburg ♪ 1. Preis und Publ.preis Kulturkreis-Gasteig-Wettbew. ♪ Festes Mitglied der Nürnberger Symphoniker Michael Bosch wurde 1992 in Heidenheim geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von acht Jahren bei Mechthild Hawlitzky. 2006 wechselte er in die Celloklasse von Alina Kudelevic-Müller. Seit 2009 war er Vorstudent bei Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München. 2012 setzte Michael Bosch dort sein Studium fort, ehe er seinen Bachelor im Sommer 2016 mit Auszeichnung abschloss. Im Moment absolviert er sein Masterstudium bei Prof. Julian Steckel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München. Meisterkurse bei Frans Helmerson, Claudio Bohorquez, Anner Bylsma, Lazlo Fenyö, Kristin von der Goltz, Antonio Menesses und Wolfgang Boettcher gaben ihm wichtige musikalische Impulse. Michael Bosch gewann zahlreiche Preise, u.a einen 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Pietro Argento” in Italien, einen 1. Preis beim „Carl-Schroeder-Wettbewerb” in Sondershausen sowie zahlreiche Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert”. Beim internationalen „Mrawinsky-Wettbewerb” 2008 in St.Petersburg wurde ihm ein Sonderpreis verliehen, der mit einer Einladung zu einem Konzert mit dem Akademischen Sinfonieorchester St.Petersburg verbunden war. 2015 gewann er den 1. Preis sowie den Publikumspreis des Kulturkreis-Gasteig-Wettbewerbs in München. Vor kurzem war Michael Bosch zudem 1. Preisträger beim Kammermusik-Wettbewerb des Mozartvereins Nürnberg 1829 e.V. Einen großen Stellenwert in seinem musikalischen Schaffen nimmt die Kammermusik ein, wo er mit zahlreichen Partnern in verschiedensten Besetzungen konzertiert. Als Solist gab er Konzerte mit verschiedenen Orchestern wie den Bad Reichenhaller Philharmonikern, dem Akademischen Sinfonieorchester St. Petersburg, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz oder der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg. Seit 2007 ist er Stipendiat der Hermine-Klenz-Stiftung. Außerdem war Michael Bosch einige Jahre Mitglied im Bundesjugendorchester. In der Spielzeit 2017/18 war er zunächst Akademist am Staatstheater Nürnberg und hatte danach einen Zeitvertrag inne. Seit Mai 2019 ist er festes Mitglied bei den Nürnberger Symphonikern. Von September 2021 bis November 2022 war er zwischenzeitlich an der Sächsischen Staatskapelle Dresden engagiert. Ab Mai 2024 wird er im Kölner Gürzenich-Orchester eine neue Herausforderung annehmen. Frühjahrskonzert Katharinensaal Nürnberg, 9.3.2024 Zum Konzert Edit Template