Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
„Rokoko-Variationen” op. 33
Moderato assai quasi Andante
Thema: Moderato semplice
Var. I: Tempo del tema
Var. II: Tempo del tema
Var. III: Andante sostenuto
Var. IV: Andante grazioso
Var. V: Allegro moderato
Var. VII e Coda: Allegro vivo
Es scheint, als blicke Tschaikowsky (1840-1893) in den „Rokoko-Variationen” zurück in eine längst versunkene Welt – in eine Welt, die er offenbar als heil und unbeschwert empfunden hat.
Damit ist aber nicht die höfische Rokoko-Welt mit Perücke, Puder und Tanz gemeint, sondern die Klangwelt des 18. Jahrhunderts, und zwar vor allem die von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Musik dieses „sonnigen Genies” rühre ihn „zu Tränen”, schrieb Tschaikowsky einmal.
Freilich, das Thema der „Rokoko-Variationen” stammt nicht aus Mozarts Feder, es ist vielmehr eine stilistische Hommage. Zwar pragen das Stück die für Tschaikowsky typischen Klangfarben, etwa die elegisch-melancholischen Holzbläser und die dunkel grundierten Streicher-Virtuositäten für das Solo-Violoncello.
Die „Rokoko-Variationen” op. 33 zählen neben dem Violinkonzert und dem ersten Klavierkonzert zu seinen populärsten konzertanten Werken.
Quellen:
br klassik Das starke Stück „Tschaikowsky – Rokoko-Variationen”
WDR 3 Werkbetrachtung: Peter Tschaikowskys „Rokoko-Variationen”