Johannes Brahms
Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11
1. Allegro molto
2. Scherzo. Allegro ma non troppo
3. Adagio ma non troppo
4. Menuetto l – Menuetto II
5. Scherzo. Allegro. Rondo. Allegro
Die „Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11” ist das Resultat eingehender Beschäftigung von Johannes Brahms mit Serenaden Mozarts und Sinfonien Haydns.
Trotz der engen Beziehungen zu solch früheren Vorläufern (Hauptthema und Bordunquinten des Kopfsatzes erinnern deutlich an Joseph Haydns letzte „Londoner Symphonie” in der gleichen Tonart) war es Brahms durchaus bewusst, dass diese Komposition etwas Neues in der Musikgeschichte darstellte. Der befreundete Geiger Joseph Joachim bezeichnete sie in Hinblick auf seine Dimensionen und beeindruckende Faktur zu Recht als eine „Symphonie-Serenade”.
Die Aufführungsdauer des sechssätzigen, von heiterer Grundstimmung geprägten Werkes beträgt etwa 45 Minuten, wobei die ersten drei Sätze teils durchaus sinfonische Züge aufweisen, während die Sätze 4-6 eher serenadentypisch angelegt sind.
Die Uraufführung erklang 1859 allerdings noch in Besetzung eines Nonetts mit einer Flöte, zwei Klarinetten, einem Horn, einem Fagott sowie Streichern.
Quellen: repertoire-explorer.musikmph.de, www.rondomagazin.de